Prokon - Berichterstattung auf Telepolis von Franz Alt, Teil3

Abschließende Worte
In diesem Sinne möchte ich alle Prokon-Genussrechtsinhaber dazu auffordern, sich nicht von Medienberichten verunsichern zu lassen. Umso mehr Kapital im Unternehmen bleibt, umso glimpflicher wird Prokon die Situation überstehen. Wird zu viel per Kündigung herausgezogen, verlieren alle Anleger und irgendwer reißt sich dann für einen schmalen Taler die von über 75000 Anlegern finanzierten, zukunftsträchtigen und hochinnovativen Projekte unter den Nagel.

Für eventuell neu Interessierte - Vorsicht ist geboten, keine Frage. Bitte informiert Euch bei den Freunden von Prokon externerLink über das Treuhandkonto, welches aktuell eingerichtet wird. Darüber werden insolvenzsichere Einzahlungen von frischem Kapital ermöglicht, welches unter entsprechenden Bedingungen an Prokon weitergereicht werden kann. Meiner Meinung nach wäre im absoluten Ernstfall so auch ein Herauskaufen einzelner Anlagen möglich, um die Verkaufserlöse hoch zu drücken. Nach durchstandener Krise könnte Prokon diese Anlagen dann wieder zurückkaufen. Über diese Idee habe ich bisher nichts gelesen, aber ich vermute und hoffe, dass da auch schon intern drüber nachgedacht wird.

Die Wahrscheinlichkeit ist übrigens groß, dass das Bundesland unterstützend einspringt. Vielleicht wird auch ein Teil der Forderungen durch eigentlich unerwünschte neue Bankenkredite erledigt – der Optionen gibt es einige. Konkretes wird sich zeigen, die visionäre Glaskugel besitzt leider keiner der Beteiligten. Noch hoffen Prokon und seine treuen Anleger auf die Vernunft der Besitzer von mindestens 95% der Einlagen. Ich persönlich denke, dass auch 90% für einen sehr glimpflichen Ausgang der Geschichte reichen dürften und erst bei unter 75% (unter 1 Mrd Euro Genussrechtskapital) wird es dann in jedem Fall spürbar teuer für alle Beteiligten. Aber gut, auch bei Aktien geht es manchmal runter … also ruhig bleiben, das wird schon wieder.

Eine Reaktion zu “Prokon - Berichterstattung auf Telepolis von Franz Alt, Teil3”

  1. admin

    Offener Brief an Franz Alt, bezugnehmend auf seinen Prokon-Artikel vom 14.01.2014 auf heise Telepolis:

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