Ubuntu - make it usable

Ubuntu Anpassungen:

  • unity-Optimierungswerkzeug installiert; keine Ahnung, wie das Paket hieß … Da drin kann man die lästige Starterleiste anpassen und z.B. auf „Fade&Slide“ stellen, dann stört die nicht mehr ganz so doll.
  • Bei Erscheinungsbild → Window Controls kann man die Fensterbuttons wieder an die richtige Position bringen und man kann den zusätzlichen Menüknopf einblenden.
  • sudo apt-get remove indicator-appmenu
    sorgt dafür, dass wieder jedes Fenster sein eigenes Menü hat und die dusselige Zusammenfassung oben verschwindet. Das zentrale Menu (alias Fensterleiste, Menuleiste, Titelleiste) ist vor allem in zwei Situationen furchtbar unpraktisch: 1. Wenn man oft parallel mit kleineren Fenstern arbeitet, weiß man nie auf Anhieb, wofür das Menü da ist und vom Fenster aus muss man dann mit der Maus komplett widersinnig an den oberen Bildschirmrand navigieren und 2. rutschen sonst die nach rechts gehörenden Fenster-Icons bei Maximierung wieder nach links - denn rechts ist ja die Uhr. Diese ekelig unpraktische Sache soll wohl aus der Apple-Welt kopiert sein …
  • sudo apt-get remove unity-lens-shopping
    und den ganzen anderen Spionage-Kram von Amazon und Ubuntu-One
  • Zeitgeist: Ereignisse löschen und Blacklist, Tipps hierzu unter mamu.backmeister.name/praxis-tipps/zeitgeist-ereignisse-loschen-und-blacklist/
  • Versuche, eine WinAmp-Alternative zu installieren: Installation tunapie (Shoutcast, Icecast, Streamripper; unterstützt also all das, was man für Internetradio braucht – funzt nicht), Der Standard rhytmbox ist unbrauchbar für Livestreams. Diese lassen sich zwar eintragen, aber nicht abspielen. Die wenigen voreingestellten funktionieren. Lösung: atm keine

Das hier ist nur eine Quick&Dirty-Auflistung, damit ich später einen kleinen Leitfaden habe, falls ich mir Ubuntu erneut installieren möchte.

2 Reaktionen zu “Ubuntu - make it usable”

  1. admin

    Nach etwa drei Monaten mit Ubuntu ging mir das System irgendwie auf den Nerv, verschiedene Dinge funktionierten nicht richtig und so probierte ich das ebenfalls Debian-basierte Linux Mint. Das System ist definitiv wesentlich besser zum Arbeiten geeignet. Es verwendet altbekannte Standards wie eine unten liegende Startleiste und verzichtet auf all die lästigen optischen Eigenschaften von Ubuntu, welche allenfalls auf puren Touchscreens vorteilhafter sind. Mit der Desktop-Umgebung Cinnamon wird eine Lösung geboten, die gewohntes Look&Feel aus der Gnome2-Welt in die Gnome3-Welt portiert. Nach etwa 4 Monaten mit Linux Mint entschloss ich mich dann aber doch, auf dem Arbeitsrechner wieder zu Windows 7 im Classic-Mode zurückzukehren, weil ich auch diverse Programmierumgebungen unter Linux vermisste. Das Visual Studio, das Atmel Studio gibt es halt nur für Windows und auch einige andere Dinge aus dem Bereich Soft-/Hardwareentwicklung gibt es unter Linux nicht oder sind dort vom Komfort her weniger optimal.

    Auf Zweitrechnern und dem Laptop für die Eltern hingegen bleibe ich bei Linux Mint. Für einfache Arbeiten, Surfen und Mailen ist das System hervorragend geeignet und macht selbst uralte Technik wieder flott. Meine Linux-Empfehlung lautet daher aktuell Linux Mint.

  2. admin

    In Ubuntu 14.04 wird das lästige globale Menü von Hause aus abschaltbar sein. Bei Ubuntu hat man es nach einer halben Ewigkeit und wohl unzähligen Beschwerden zu dem Thema eingesehen, dass das globale Menü bei normalen Desktop-Arbeiten, vor allem im Zusammenhang mit großen Bildschirmen ein nervenaufreibender Albtraum ist. Jetzt fehlt doch nur noch, dass die 3 Standard-Fenster-Symbole in den Fenstertitelzeilen endlich wieder von links nach rechts kommen und schon ist die Optik halbweg brauchbar.

    Das sich das Menü seinen Platz mit der Titelzeile des Fensters teilt, wird das Menü nur angezeigt, wenn man entweder entsprechende Tastenkombinationen drückt oder mit der Maus über die Titelzeile fährt. Nun, das ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem eine gute Idee, denn es spart Platz.

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